WESTLICHE MEDITATION

DIE WISSENSCHAFT DER MEDITATION

»IM WESTEN GIBT ES BIS HEUTE KEINE BEWUSSTSEINSERWEITERNDE MEDITATIONSTECHNIK!«

»Dazu muss das „ungeteilte gedankenfreie Bewusstsein“ wissenschaftlich erforscht und verstanden werden«.

Wir haben im Westen bis heute noch keine eigene Meditationstechnik hervorgebracht. Das liegt zum grössten Teil daran, dass wir ohne entsprechende kulturell verankerte Praxis auch kein Verständnis und keine Sprache dafür entwickeln können, wie die nicht materiell fassbaren Bereiche dieser Disziplin, insbesondere das „ungeteilte gedankenfreie Bewusstsein“, zu bezeichnen und bewerten sind. Es gibt keine westliche Meditationstechnik die den östlichen Methoden in Tiefe und Verwandlungskraft gleichkommt.

Die Neurowissenschaften, Hirnforschung mit Medizin und Biologie, bieten dafür keine grosse Hilfestellung, sie können aber durch Messresultate bei Langzeitmeditierenden die Auswirkung auf den materiellen Körper belegen. Der feinstoffliche Körper lässt sich von der Kirlianfotografie herleiten, ist aber damit für die medizinische Forschung noch nicht erwiesen. Beim subtilen Geist wird es noch schwieriger. Wir können Hirnströme in ihrer Qualität messen, und damit Wachheits- und Entspannungs-Zustände des Gehirns belegen, aber trotzdem fehlt ein eindeutiger Beweis für ein vom grobstofflichen Körper unabhängiges Bewusstsein. Weiterführende Forschung in Zusammenarbeit mit den spirituellen Wissenschaften beginnt hier.

Ansätze zu einem tieferen Verständnis sind in den zahlreichen Übersetzungen östlicher Texte von Thomas Cleary zu finden  und speziell in seiner Übersetzung (aus dem chinesischen Original auf Englisch) der klassischen Meditations-Anleitung des Taoismus »The Secret of The Golden Flower« und dessen deutschen Übertragung  »Das Geheimnis der Goldenen Blüte«. Auch in den Erklärungen desselben Grundtextes durch Jürgen Scheibe zum kostenlosen download auf http://www.ottonamenlos.de/. finden sich viele weitere hilfreiche Ergänzungen. Im westlich naturwissenschaftlichen und psychoanalytischen Kontext besteht aber weiterhin ein grosser Forschungsbedarf, um eine eigene westliche Meditations-Kultur und Tradition entwickeln zu können. Eine gute Basis sehe ich den Interdisziplinären Kongressen zur Meditations- und Bewusstseinsforschung http://meditation-wissenschaft.org/

Selbstverständlich gibt es für alle Lehren aus dem Osten genügend Niederlassungen im Westen: Kriya Yoga, Hinduismus, Hare Krishna, Kung Fu, Tibetisches Tantra, Tao Yoga, Chan-Buddhismus, und nicht zuletzt Zen-Buddhismus. Ihre Lehrer und Gurus bieten uns Östliche Meditationstechniken zur traditionellen Nachfolge an. Losgelöst vom kulturellen Kontext, sind diese Meditationsmethoden kaum verständlich. Unsere Adaptionsversuche sind bisher an den kulturellen und sprachlichen Schwierigkeiten gescheitert. Selbst die asiatischen Kampfsportarten die nun auch bei uns grosse Verbreitung gefunden haben, beziehen ihre Philosophie aus dem Wissen und der Anwendung der jeweiligen Meditations-Tradition ihrer Herkunft. Sie alle haben ihre eigene tiefgreifende Technik entwickelt, die den ganzen Menschen verwandelt und ganz werden lässt. Losgelöst vom kulturellen Kontext, sind diese Meditationsmethoden kaum verständlich. Es erstaunt mich immer wieder, was bei uns alles unter dem Titel „Meditation“ angeboten wird. Wir müssen unsere konsumistische Haltung aufgeben, wenn wir Meditation verstehen wollen.

Das Ziel der menschlichen Vervollkommnung ist seit der Renaissance in Verruf geraten und im Westen nicht mehr weiterverfolgt worden. Sigmund Freud, C.G. Jung und viele andere Geistesgrössen haben im letzten Jahrhundert neue Grundlagen geschaffen, damit auch wir im Westen eine ebenso umfassende Ganzwerdung, Jung nannte es »Individuation«, weiterentwickeln können, wie sie der ferne Osten seit mehr als zweitausend Jahren kennt. Der bekannte chilenische Neurobiologe »Francisco J. Varela« hat als führende Figur auf dem Gebiet der Kognitionswissenschaft, zusammen mit S.H. dem Dalai Lama eine interdisziplinäre Zusammenarbeit »Mind and Life« begründet, die den ausstehenden Dialog zwischen Ost und West in der Bewusstseinsforschung begonnen hat. Ein Schwerpunkt von Varelas Arbeit war es, eine Brücke als Verbindung zwischen den Erkenntnissen des Geistes in der Wissenschaft und den Erkenntnissen des Geistes in der Erfahrung zu schaffen.

Aus diesen Gründen sehe ich mich verpflichtet mit meinem »Lehrgang«, unter Einbezug der alten Traditionen des Ostens, eine neue „Westliche Meditationstechnik“ mitzugestalten, die uns ermöglicht unseren eigenen Weg zu gehen, den wir mit unseren westlichen Geistes-Qualitäten ergänzen und weiterentwickeln, und als „Westliche Meditationsmethode“ zu unserem eigenen Meisterstück im Westen gestalten und vollenden müssen. Da ich dafür bisher keinen passenderen Namen gefunden habe, scheint es mir legitim, diese Technik nach dem alten Handbuch für Meditation als »Meditation der Goldene Blüte« anzubieten, weil dieser Name als Bild die Kriterien einer erfolgreichen Meditation präzise illustriert.

Hinter diesen Webseiten steht mein Bemühen, die klassischen Überlieferungen in verständliche Anweisungen umzugestalten, um jedermann zu ermöglichen, sich selber zu einem spirituellen und ganzheitlichen Menschen zu entwickeln. Dahinter steckt kein Geheimnis, die meisten Weisheiten sind schon lange bekannt. In der westlichen Gesellschaft ist die spirituelle Dimension durch die Dominanz von Kapitalismus und Konsumwirtschaft jedoch stark in den Hintergrund gerückt. Und deshalb braucht es aussergewöhnliche und entschiedene Anstrengungen, gesamtgesellschaftlich und individuell die nötige Disziplin aufzubringen, um echte spirituelle Fortschritte zu erreichen. Die Hinwendung zur Spiritualität am Anfang des 20. Jahrhunderts, mit dem ersten „New Age“ von den Theosophen initiiert, hat sich heute eher zu einer Konsumware oder Dienstleistung im Wellnessbereich entwickelt und ist damit im Aufbruch stecken geblieben und grösstenteils wieder zum Materialismus zurückgekehrt. Das kann nicht der Sinn unserer Suche nach Wissen und Gewissheit sein.

Zu jeder geistigen Erfahrung und Entwicklung gehören Fleiss, Ausdauer, Geduld, Disziplin und Anstrengung. Selbst beim Konsum von bewusstseinserweiternden Drogen (seit Urzeiten von Menschen verwendet, um in Kontakt mit Gott zu kommen), ist spirituelle Ausrichtung und konsequente psychische Vorbereitung, die notwendige Voraussetzung für gewinnbringende, aufbauende und schöne Erfahrungen. Es ist deshalb selbstverständlich, dass das Erlernen der Meditation eine Verpflichtung und Entscheidung für ein Geistesleben mit spiritueller Qualität voraussetzt.

☞ Bitte benützen Sie meine Webseiten wie ein Lexikon oder ein Buch als Informationsquelle !

Lassen Sie sich von der Informationsfülle nicht abhalten, mit mir in »Kontakt« zu treten, und im persönlichen Austausch zu sehen, wieweit und in welcher Form Sie an diesem Vorhaben oder an meinem »Lehrgang« teilnehmen möchten. Einfachheit kann schwieriger sein als Kompliziertheit. Komplexität in »Einfachheit« verwandelt, kann jedoch Berge versetzen.

Ich möchte Sie hiermit herzlich dazu einladen, mit mir in »Verbindung« zu treten, unabhängig von Tradition und Religion zu der Sie sich zugehörig fühlen. Die klassische Meditation als neutrale Technik und Methode, führt bei jedem Menschen zu einer vertieften Erkenntnis seiner eigenen Herkunft und Göttlichkeit, und fördert somit den Frieden und die Harmonie aller Lebewesen.

Ich freue mich über jede Begegnung und Anregung, und stelle Ihnen meine Zeit gerne zur Verfügung.
Peter Todesco
petertodesco@icloud.com

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